Gesundheit: Verbotene Substanzklassen und deren Wirkung

Gesundheit: Verbotene Substanzklassen und deren Wirkung

In der Folge wurden große Anstrengungen unternommen Steroidhormone künstlich herzustellen, um ein reines Anabolikum, ohne die androgene Wirkung zu erhalten. Dies ist aber nicht gelungen, da jede anabol wirkende Substanz immer auch androgen wirkt. Anabole Steroide sind künstlich hergestellte Substanzen, die eine muskelaufbauende (anabole) Wirkung haben.

  • Toleriert.Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und der Leistungssport ist ihr Spiegelbild.
  • Seit 2008 wird zusätzlich die Gruppe der Selektiven Androgenrezeptor-Modulatoren (SARMs) verboten.
  • Das Hormon wird im männlichen Körper in den Leydig-Zellen der Hoden und in den Nebennieren aus seinem Ausgangsstoff Cholesterol gebildet.
  • Sie führt zu zunehmender Talgbildung der Talgdrüsen, zunehmender Körperbehaarung, vor allem im Gesichts- und Schamhaarbereich und zur Vertiefung der Stimme.
  • Psychische Folgeerscheinungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Problemen bei (ehemaligen) Steroid-Konsumenten [12].

Bei den androgenen anabolen Steroiden handelt es sich um synthetische Derivate des männlichen Sexualhormons Testosteron. Das Hormon wird im männlichen Körper in den Leydig-Zellen der Hoden und in den Nebennieren aus seinem Ausgangsstoff Cholesterol gebildet. Frauen produzieren geringe Mengen sowohl in Nebennieren als auch in den Ovarien. Testosteron und sein durch die 5-alpha-Reduktase gebildetes Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron vermitteln ihre Wirkung über die zellkernständigen Androgen-Rezeptoren.

Gefährliche Eingriffe in den hormonellen Regelkreis

Man könnte noch weitere Namen hinzufügen, die Liste ist längst nicht vollständig. Ebenso wie Männer setzen auch immer mehr Frauen anabole Steroide zur Leistungssteigerung im Sport ein; und genau wie Männer sind auch sie anfällig für Nebenwirkungen. Einige dieser Indikationen sind aber umstritten, und teilweise stehen heutzutage wirksamere Substanzen zur Verfügung (zum Beispiel gentechnologisch hergestelltes Erythropoetin zur Behandlung von chronischen Anämien).

  • Über die Wirksamkeit der anabol androgenen Steroide bei Leistungssportlern ist unter Wissenschaftlern in den 60er und 70er Jahren zum Teil kontrovers diskutiert worden.
  • Obwohl eine körperliche Abhängigkeit nicht auftritt, kann eine psychologische Abhängigkeit bestehen, insbesondere bei Wettkampfbodybuildern.
  • Erhöhte Werte von Serumharnstoff, -harnsäure und Hyperphosphatämie können durch Anabolika induziert werden [12].
  • Hauptgründe für ihren Einsatz sind eine Zunahme der Muskulatur und die Steigerung der Leistung.

Dazu gehören anabole Substanzen, Hormone und verwandte Verbindungen sowie Substanzen mit antiestrogener Wirkung. Strafbar macht sich, wer verbotene Substanzen »in nicht geringer Menge«, also nicht nur zum Eigengebrauch, besitzt. Die Grenzwerte für »nicht geringe Mengen« sollen in einer Rechtsverordnung noch festgelegt werden. Die missbräuchliche Anwendung anaboler Steroide betrifft vor allem die Kraft- und Schnellkraftsportarten sowie kosmetische Zwecke.

Was sind anabole Steroide?

Bei Erwachsenen können Osteoporose, Muskelschwund sowie der Verlust der sexuellen Potenz und Fruchtbarkeit die Folge sein. Androgen-Rezeptoren befinden sich auch in der Haut und sorgen für die Talgproduktion und somit für die Feuchtigkeit der Haut. Dort entstehen bei einer Überproduktion von Androgenen nämlich durch die erhöhte Talgproduktion Pickel und Pusteln.

Sind androgene Steroide?

Wie Testosteron haben anabole Steroide auch eine androgene Wirkung. Diese bezeichnet die Ausreifung typisch männlicher Geschlechtsmerkmale wie eine stärkere Körperbehaarung oder eine tiefe Stimme. Diese Substanzen werden deshalb auch als anabol-androgene Steroide (AAS) bezeichnet.

So hat zum Beispiel das weitverbreitete Stanazolol einen hohen therapeutischen Index. Anabolika gehören zu den wohl am häufigsten angewandten Dopingmitteln, vor allem im Bereich des Bodybuildings. Die meisten Anabolika leiten sich von den männlichen Sexualhormonen, den Androgenen ab. Im Zusammenspiel mit intensivem Training führt die Einnahme von Androgenen insbesondere zu gesteigertem Muskelwachstum.

Verbotene Substanzklassen und deren Wirkung

Das heißt, dass sie nur mit einem ärztlichen Rezept in Apotheken ausgegeben werden dürfen. Da sie jedoch sehr reich an Nebenwirkungen und gefährlichen Langzeitfolgen sind und damit verglichen einen relativ geringen Nutzen haben, werden sie nur selten verschrieben. Ursachen dafür sind beispielsweise genetisch wie beim Klinefelter-Syndrom und bei der Hämochromatose. Auch ein Hodenhochstand oder bestimmte Hirntumore können einen Testosteronmangel zur Folge haben.

Welche Drogen sind Steroide?

Allgemein gehören sie zur Gruppe der Anabolika; als die wichtigsten Vertreter sind Dehydrochlormethyltestosteron, Nandrolon, Metandienon, Stanozolol, Furazabol und Metenolon zu nennen.

Soziokulturelle Standards betonen Muskularität, körperliche Kraft und Stärke. Der dem griechischen Ideal entlehnte breitschultrige und schmalhüftige Athlet ist dank androgener anaboler Steroide (AAS) und boomender Fitnesszentren auch für den weniger sportlichen Zeitgenossen kein Wunschbild mehr. Insbesondere unter Teenagern, Jugendlichen und Studenten erreicht der Anabolikakonsum Größenordnungen, die dem der Rauschdrogen nicht nachsteht [1].

Die psychischen Auswirkungen der Steroide sind weit­reichend und komplex. Bei Nutzern zeigen sich oft Zeichen geringerer Impulskontrolle und aufbrausendes bis aggressives Verhalten. Einen ursächlichen Zusammenhang herzustellen, ist allerdings nicht so einfach, da vielmals andere psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen einem Konsum zugrunde liegen [6]. Nach dem Absetzen der Anabolika fühlen sich viele ehemalige Nutzer hingegen antriebslos, depressiv, und sie leiden unter Schlafproblemen sowie einem geringen Selbstwertgefühl [12].

Bekannt sind die Androgene vor allem für die Ausbildung einer typisch männlichen Körperbehaarung am Rumpf und den Ausfall der Kopfhaare. Außerdem haben sie Einfluss auf die Talgdrüsen der Haut und die Gesichtsbehaarung. Entsprechend clenbuterol 20mcg leiden Betroffene bei einem zu hohen Androgenspiegel unter Akne oder Alopezie (Haarausfall). Bei Frauen mit Androgenüberschuss macht sich häufig eine vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung (Hirsutismus) bemerkbar.

Die typische, sofort auftretende Nebenwirkung der Steroidakne wird dabei in Kauf genommen. Bei langfristigem Missbrauch können sich jedoch schwere Leber- und Nierenschäden, Krebserkrankungen und psychische Erkrankungen entwickeln. Durch verschiedene synthetische Abänderungen der Grundsubstanz Testosteron wurde versucht, Wirkstoffe mit einer möglichst großen anabolen und kleinen androgenen Wirkung herzustellen. Damit sollte eine vermehrte klinische Anwendung vor allem bei Langzeitbehandlungen ohne die vermännlichenden Nebenwirkungen erzielt werden.

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